huhu :)
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| Markt in Palm Springs |
erst einmal ein dickes Sorry, dass so lange keine Neuigkeiten mehr kamen, aber dafür jetzt richtig! Stehen geblieben sind wir in San Diego. Unser nächster Stopp war Palm Springs, was eher einem Seniorenstätdchen gleicht, als einer Partystadt wie in einigen Liedern besungen :D und dann ging es weiter in den Joshua Tree Nationalpark. Das war etwas ganz besonderes für uns, zum ersten Mal waren wir alle in der Wüste. Trotzdem gab es noch ein wenig Vegetation, die so genannten Joshua Trees, und jede Menge Felsen. Wir machten ein paar Hikes und verbrachten eine Nacht mit einem Päärchen aus den USA, Lagerfeuer und Bier auf einem Campingplatz im Park. Wie in der Wüste so üblich wurde es nachts ordentlich kalt und wir konnten mal wieder Kojoten wenige hundert Meter entfernt von uns heulen hören. Durch die Mojave Wüste fuhren wir dann über die berühmte Route 66 in den Death Valley Nationalpark. Von Vegetation war hier nichts mehr zu sehen. Aber alleine dieser Nationalpark war so unglaublich vielfältig, von Dünen über Berge war alles dabei. Und es passierte etwas total Einzigartiges als wir dort waren, am heißesten Ort der Welt, es regnete! Im Tal des Todes, wo es sonst jahrelang nicht einen einzigen Tropfen regnet :D

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| Muttis |
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| Skull Rock |
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| Kaktus Garten |

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| Hiking Trail |
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| Joshua Trees |
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| Badwater Basin - tiefster Punkt der USA (855m unter NN) |
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| Devil's Golf Course |
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| Bunte Felsen |
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| Wüste |
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| Krater |
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| Ghosttown |
Dann: DIE City in Nevada! Fabulous Las Vegas war unser nächster Stopp. Da wir langsam genug vom im Auto schlafen hatten, waren wir couchsurfing. Der liebe Marco, sein Lebensgefährte Gordon und deren zwei Hunde Ginger und Chewy waren unsere Gastgeber, und was für welche! Wir hatten jeder unser eigenes Zimmer und Badezimmer und wurden regelrecht gemästet :D so viel Luxus waren wir gar nicht mehr gewohnt, umso mehr genossen wir die Zeit und das gute Essen und blieben statt drei gleich fünf Nächte in Vegas. Spielen konnten wir leider nicht, da man ja mit 19 zwar Auto fahren und Waffen bedienen darf, jedoch keinen Alkohol trinken oder in Casinos spielen darf; nur durchlaufen, das durfte man. Am berühmten Strip liefen wir also in wenigen Stunden unter anderem durch Venedig, Paris, Rom und New York, ein Grund für die US-Amerikaner nicht nach Europa zu fahren, den Eiffelturm gibt es ja auch in Vegas ;) Aber nach gefühlten 74738 Casinos sahen irgendwie alle gleich aus, nur die Innendekoration war etwas anders. Einen Abend verbrachten wir in Downtown Las Vegas. Dort gefiel es uns fast besser, es gab keine übertriebenden und extravaganten Feuershows, aber dafür genauso viele Blinkelichter. Da kommt aber in dieser Stadt wohl nicht drum herum. Bei unseren Hosts trafen wir auch auf einen anderen Couchsurfer, Martin aus Uruguay, der sich uns dann für eine Woche anschloss und die Kapazität unseres Minivans beinahe sprängte, da wir teilweise zu viert im Auto schlafen mussten, aber wir kamen endlich mal wieder zum Englisch sprechen :)
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| New York, New York |
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| Chapel |
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| Wassershow am Bellagio |
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| Paris |
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| Ceasar's Palace |
Mit zahlreichen Snacks und Militärmeals von Marco ausgestattet machten wir uns am Hoover Dam vorbei auf in den Grand Canyon. Dort verbrachten wir zwei Tage und wanderten in die riesige Schlucht hinunter. Der Nachteil an Canyons ist, man wandert zuerst hinunter, ist schon etwas aus der Puste, und muss dann den gaaaaaanzen Weg wieder nach oben. Mir persönlich ist es andersherum lieber, dann wird man wenigstens mit einem schönen Ausblick für die Schufterei belohnt, wenn man oben angekommen ist ;) Es lag sogar noch etwas Schnee in dem Park.
Noch schlimmer wurde es dann im Bryce Canyon Nationalpark. Da war nämlich noch richtig viel Schnee! und es war ziemlich kalt. Viele Hikes waren deshalb auch noch geschlossen, sodass wir nur einen Tag dort blieben und weiter in den Zion Nationalpark fuhren. Es gab eine Menge Hikes und nachdem ich eine kurzzeitige Krankheitsphase überwunden hatte, leihten wir uns Neopren Socken und Schuhe aus und wanderten sieben Stunden durch und am Virgin River entlang bis zur Subway, einer kleinen Grotte mit kleinen Wasserfällen und Pools.
















Und schon war unsere Woche mit unserem vierten Mitreisenden vorbei und zu dritt ging es weiter in die "Vatikanstadt der Mormonen": Salt Lake City, wo uns die zahlreichen Missionarinnen versuchten von ihrem Glauben zu überzeugen. Nach einem Shoppingtag im Olympiaaustragungsort von 2002, Park City, fuhren wir zu unserem nächsten Couchsurfing-Host im schönen Blackfoot. Dort lebte der 71-jährige Peter mitten im Nirgendwo in Idaho, genauer gesagt im Indianerreservat der Shoshone und Bannock, und es sah genauso aus wie man sich die USA außerhalb der großen Städte halt vorstellt. Peter glänzte immer wieder mit einer Unmenge an Wissen über Gott und die Welt, und mit seiner für US-Amerikaner untypisch kritischen Sicht auf das eigene Land.

Als nächstes fuhren wir zum Yellowstone Nationalpark. Leider war aufgrund des Schnees noch der Großteil des Parkes geschlossen, aber es hat sich trotzdem vollkommen gelohnt wenigstens den offenen Teil zu sehen. Dieser Nationalpark ist zwar landschaftlich nicht total überragend, dafür gibt es aber eine Menge Tiere, die man hautnah beobachten kann. Gleich am Eingang des Parks begegneten wir einer etwas kleineren Form von Elchen, gefolgt von jeder Menge Ziegen. Als wir gerade unseren ersten Hike starten wollten, liefen drei Bisons an uns vorbei ins Village. Außerdem gibt es Hot Springs. Die einen sind viel zu heiß zum baden, aber etwas entfernt mischt sich dieses Wasser mit einem eiskalten Fluss und es gibt einen schönen Platz zum entspannen im warmen Wasser – leider war es zwischendurch auch seeeeehr kalt. Auf dem Weg zu unseren Handtüchern sind wir dann glatt an einem nur wenige Meter vom Weg entfernten Bison vorbei gerannt, ohne es zu bemerken :D Auch am nächsten Tag sahen wir noch eine Menge mehr Bisons, mehr Ziegen, Dickhornschafe und auch ein paar Elche, jedoch in weiter Entfernung. Bären haben sich leider keine blicken lassen …
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| Hot Springs |
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| Bighornsheep |
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| Fighting Bisons |
Unsere letzte Station in den Staaten war der
Glacier Nationalpark. Wir hatten im Vorfeld schon unterschiedliches
gehört, waren dann bei der Ankunft doch ziemlich enttäuscht. Von
der berühmten Going-to-the-Sun-Road waren von Westen nur 10 Meilen
und von Osten nur eine Meile offen. Hikes gab es auch keine zu tun,
also gönnten wir uns nur einen Lunch am See, campten auf einem
verlassenen Campingplatz und am nächsten fuhren wir wieder nach
Kanada, nach Calgary. Direkt hinter der Grenze gerieten wir dann auch
prompt in einen Schneesturm und wir fühlten uns fast wie zu Hause!
Bekannte Marken und Ketten an jeder Straßenecke, km statt Meilen auf
den Straßenschildern und freundliche Kanadier, die Autos immer
dazwischenlassen und sich entschuldigen wenn man sie anrempelt
:)
Doch noch ist unser Roadtrip nicht vorbei, wir fahren noch ein
wenig hier durch die Gegend bis dann nächste Woche meine Eltern nach
Vancouver kommen :)