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Donnerstag, 30. Oktober 2014

East Trip Part 3 - Halifax

Am 24. Oktober machten wir uns früh morgens mit einem Rideshare auf von Quebec City an den Atlantik nach Halifax. Wir fuhren über 12 Stunden lang durch die endlosen Wälder und Wiesen von New Brunswick und Nova Scotia, vorbei an Flüssen und Seen, über Berge und Hügel. Es war suuuper schön aber leider war es nicht so gut möglich Fotos aus dem Auto zu machen. Gegen 22 Uhr sind wir dann in Halifax angekommen. Die Hafenstadt liegt nicht nur in einer anderen Provinz, sondern auch in einer anderen Zeitzone, somit waren es nur noch 5 Stunden Zeitunterschied nach Deutschland. Außerdem ist nicht weit von hier die Titanic untergegangen ;)

Wir haben die meiste Zeit bei einer Familie geschlafen, deren Tochter zur Zeit in Europa work & travel macht. Am ersten Tag haben wir erst einmal ausgeschlafen und sind dann zum Tag der offenen Tür einer Uni gegangen, jaaa wir denken sogar ab und zu mal an nächstes Jahr :D Am Abend haben wir uns mit einem anderen Deutschen getroffen, der hier sein Praxissemester macht, und bei ein paar Bier über die Unterschiede in Deutschland philosophiert.

Sonntag ging es zu Peggys Cove, einem wunderschönen kleinen Fischerdorf, mit Klippen und Leuchtturm. Leider fing es gegen Ende an zu regnen, aber es hat sich absolut gelohnt dahin zu fahren. Da die Saison langsam zu Ende geht waren auch nicht mehr soo viele Touristen da, was sehr angenehm war. Abends haben wir mit unserer Host-Familie gegessen.
























Am nächsten Tag haben wir uns dann die Stadt angeschaut. Wir waren in den public gardens, an der Waterfront und im Point-Pleasent Parc, wo wir die wahrscheinlich letzten bunten Blätter bewundern konnten. 















Gegen Nachmittag haben wir für eine Nacht den Host gewechselt und konnten bei Mackenzie in einem schönen Haus direkt am Meer schlafen. Wir sind zusammen hiken gegangen und haben an seinem "Geheimplatz" den Sonnenuntergang beobachtet. Später haben wir mit ein paar Freunden die verrücktesten Sachen gekocht und getrunken. Das war ein super Abend :)

















Dienstag war schon unser letzter Tag in Halifax und Nova Scotia. Wir waren im Maritime Museum und haben uns die Titanic Ausstellung angesehen. Und wir waren bei unserem ersten Hockey Spiel. Es war zwar nur ein Freundschaftsspiel der Unimannschaft von Mackenzie aber es war trotzdem witzig und interessant anzusehen.


Mein Fazit von Halifax:
Es war einfach nur super schön da! Wir haben so viele schöne Orte gesehen und tolle Menschen getroffen. Wir hatten eine gute Zeit und mir ist erst bewusst geworden wie gerne ich das Meer mag. Das Wetter war zwar nicht immer super, aber trotzdem fanden wir so ziemlich alles schön was wir gesehen haben :D
Es war durchaus teuer ganz an die Küste zu fahren, aber es hat sich mehr als gelohnt. Leider haben wir es nicht ganz bis Cape Breton und Newfoundland geschafft, zwei Orte die ich sehr gerne gesehen hätte, aber das war zeitlich einfach nicht drin. Und wer weiß, vielleicht ist das ja ein Grund nochmal wieder zu kommen?;)



Jetzt sitzen wir im Zug nach Montreal.

(Ich wollte diesen EIntrag eigentlich im Zug posten, hatte aber leider doch nicht genug Internet, um die ganzen Bilder hochzuladen..)

Samstag, 25. Oktober 2014

East Trip Part 2 - Quebec City

Am Montag sind wir früh morgens mit einem Rideshare von Montreal nach Quebec City gefahren. Um 5:30 Uhr ging die etwa zweieinhalb-stündige Fahrt los. Dort angekommen fühlten wir uns endgültig wie in Frankreich: viele kleine Gassen und kleine Boutiquen und Läden überall. Den Großteil des Tages haben wir in Tim Hortons verbracht und unsere weitere Reise geplant: am Freitag fahren wir nach Halifax und am 29. für Halloween zurück nach Montreal und am 1. November gehts dann in mein Zimmer nach Ottawa.


Gegen Abend konnten wir zu unserem Host Catherine (again) und sie hat uns ein leckeres Abendessen mit Squash und Gemüsesoße gekocht.






Am nächsten Tag sind wir durch Quebec gelaufen. Wir haben Vieux Port, das Château Frontenac, die Stadtmauer und die riesige Altstadt mit ihren zahllosen Geschäften und Cafés gesehen. Die ganze Innenstadt ist total schön und sieht super europäisch aus. Alles ist voller Touristen, aber meiner Meinung nach ist das Ganze schon fast zu touristisch. Abends haben wir im "Le Bureau de poste", wo jedes Gericht nur 5$ kostet, zu Abend gegessen und sind mit unserem Host ein Bier trinken gegangen. Hier in Quebec gibt es richtig viele Bars mit einer eigenen Brauerei, das Bier wird also direkt vor Ort gebraut und es gibt viele verschiedene Sorten. Dabei haben wir das Hockeyspiel Montreal-Detroit gesehen (Montreal hat gewonnen) und Catherine hat versucht uns die Regeln von Hockey und Baseball etwas näher zu bringen :) 






Mittwochs ging es nach einem Hostwechsel zu Antoine mit dem Bus zum Chute Montmorency.

 Dieser Wasserfall ist ca. 30m höher als die Niagarafälle und liegt etwa 45 Minuten mit dem Bus in einem Vorort von Quebec City. Wir waren sehr enttäuscht. Statt Natur erwarteten uns graue Häuser und ein im Gegensatz zu unseren Erwartungen winziger Wasserfall. Aber ein/zwei schöne Ecken konnten wir trotzdem finden. Die Französin Elodie, die beim gleichen Host übernachtet, ist mit uns gefahren.





 








Nachmittags sind wir mit einer Fähre über den Fluss St.Laurent gefahren. In dem kleinen Ort Lévis auf der anderen Seite war es echt schön und durch die Sonne nicht mehr ganz so kalt. Am Abend haben wir mit unserem Host und Elodie gekocht und Filme geguckt.

Unseren letzten Tag in Quebec haben wir in Wendake, einem Dorf der "Natives", verbracht. Dort sind wir durch einen Wald am Fluss entlang gewandert und wollten uns ein rekonstruiertes Dorf anschauen, das leider schon geschlossen hatte. Der Besuch hat sich aber trotzdem gelohnt.


















Mein Fazit von Quebec City:
Die Stadt ist super europäisch, man fühlt sich glatt wie in Frankreich. Vieux Quebec ist zwar schön, aber schon fast ein bisschen zu perfekt. Man muss mal da gewesen sein, wenn man schon in der Gegend ist, aber ein Tag hätte auch ausgereicht. Mir persönlich ist Montreal um einiges sympathischer :)

Man merkt, dass es langsam Winter wird. Die meisten Menschen haben hier keine Garage, deswegen stellen alle große weiße Zelte für die Autos neben ihr Haus.
Und es sind viele Häuser für Halloween geschmückt.