Seiten

Montag, 20. April 2015

On Tour mit Mutti & Papa

Calgary

Hallihallo, es ist schon wieder eine Weile her seit meinem letzten Blogeintrag und es ist auch mal wieder viel passiert!
So rückte das Ende des großen Roadtrips mit den Jungs immer näher. Die letzten Tage verbrachten wir in Calgary, Edmonton und im schönen Banff, wo wir noch ein bisschen hiken gingen und Christians Geburtstag gebührend feierten. Der fehlende Alkoholkonsum in den letzten Monaten machte sich schnell bemerkbar und so waren wir schon nach den ersten Mischen gut angeheitert :D 
Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen. Noch ordentlich verkatert machten Marius und ich uns auf die 10-stündige Autofahrt nach Vancouver, um dort unseren geliebten Dodge Caravan zu verkaufen. Dort traf ich auch die liebe Alina wieder :)

Gefrorene Wasserfälle
- Jonston Canyon
Lake Minnewanka


Da sich nach ein paar Tagen noch kein fester Verkäufer gefunden hatte, konnte ich meine Eltern mit unserem Auto vom Flughafen abholen, mit denen ein Wohnmobil-Trip durch den Westen Kanadas geplant war. Bevor dieser gestartet wurde, sind wir aber einige Tage in Vancouver geblieben und haben uns die Stadt angeschaut, der Jetlag meiner Eltern musste auch erst einmal überwunden werden. 






Stanley Park





Dann konnten wir endlich unser Fortbewegungsmittel + Wohnraum für die nächsten zwei Wochen abholen. Es war etwas kleiner als gedacht und nun waren wir doch froh, dass mein Bruder Olli wegen seinem Studium zu Hause bleiben musste, das wäre sonst doch etwas eng geworden. Zu dritt war es aber genau passend und nach einem Großeinkauf bei Walmart machten wir uns zuerst auf ins Okanagan Valley, in dem es zahlreiche Obst-, Gemüse- und Weinplantagen gibt. Leider war noch nicht wirklich die Zeit dafür gekommen, aber wir gönnten uns trotzdem einen leckeren Wein (und Weinprobe) von einer der Wineries und einen guten Gouda vom Kelowna Farmers Market. 
























Ostern :)


Lake Emerald
Vorbei an den größtenteils noch sehr verschneiten Nationalparks Glacier, Mount Revelstoke und Yoho, wir haben uns aber trotzdem nicht nehmen lassen ein bisschen wandern zu gehen, erreichten wir schließlich Banff. Dort sind wir ein paar Tage geblieben, um ein bisschen durch die Geschäfte zu schlendern, zu wandern und ski zu fahren. Zum ersten Mal in meinem Leben :D Mutti ist lieber unten an den Lifts geblieben und Papa stand auch schon seit einigen Jahren nicht mehr auf den Brettern, sodass wir am ersten Tag einen Skikurs gemacht haben. Das Ski-Gebiet Sunshine Village ist riesig und der Blick von da oben atemberaubend, zu blöd, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte. Nicht nur einmal hörten wir "This is the best snow in North America.. even in the whole world!" Einige Versuche gingen gehörig schief und ich lag mehr als nur einmal mit dem Popo oder dem Kopf im Schnee, besonders bei dem waghalsigen Versuch unseres Skilehrers mit Never-Ever-Skiern eine blaue Piste hinunter zu brettern. Aber wir hatten Spaß und am Ende konnte ich auch einigermaßen sicher die grünen Pisten fahren. Um das Gelernte noch etwas zu vertiefen sind wir noch einen Tag hoch gefahren und haben alle anderen grünen Pisten ausprobiert, was am nächsten Tag einen dicken Muskelkater zur Folge hatte, und Sonnenbrand. Aber das war es Wert! An dieser Stelle nochmal ein Danke an meine Eltern :) <3










Das Visitor Center in Banff hatte uns schon jede Hoffnung zerstört den Icefields Parkway nach Jasper zu fahren, schon gar nicht mit einem Wohnmobil also fuhren wir erst einmal nach Lake Louise. Dort angekommen sagte man uns aber, dass die Straßenkonditionen super sind, jedoch der darauffolgende Tag zum fahren am besten sei. Also noch schnell zum Lake Louise, ein paar Schneeengel und sonstige Faxen machen und ab zum Campground. 





Dann ging es Richtung Jasper, vorbei an Bergen, Gletschern, zugefrorenen Seen und Wasserfällen. Die "best road in the world" ist leider im Winter nicht ganz so schön wie im Sommer, aber es hat sich trotzdem gelohnt. 
Peyto Lake





Athabasca Falls
Elk / Cariboo


Und schon waren wir in Jasper. Nach ein paar Problemen mit unserer Heizung, wodurch wir auch ein paar eisig kalte Morgende erleiden mussten, konnten wir uns aber ganz auf die Natur konzentrieren. Wir sind viel gewandert , haben gegrillt und das ein oder andere Tier gesehen, leider immer noch keinen Bären.. 

Valley of the Five Lakes

Wolf Nr.1

Wolf Nr.2

Maligne Canyon


Grillen <3



Bighornsheep
Chipmunk


Spahats Falls
So langsam neigte sich unsere Reise aber dem Ende zu und so machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Vancouver. Unterwegs verweilten wir noch im Well's Gray Provincial Park mit seinen atemberaubenden Wasserfällen und in dem einen oder anderen kleinen Örtchen, das unterwegs lag. 

Wäsche ...

Dawson Falls
Tim Hortons!

Helmcken Falls


Frühling
Lynn Canyon

Camping :)
Unsere letzte Nacht verbrachten wir in einem Hotel und wollten uns ein schönes Essen in einem Restaurant gönnen, aber nix da! Von den 78397 Chinesen in dieser Straße suchen wir uns ausgerechnet das aus, was spicy restaurant heißt- leider haben wir das überlesen. Dementsprechend scharf war auch das essen. Zu allem Überfluss bestellte sich Papa versehentlich Innereien und Blut in einer Art Suppe, das Wort "pork" kam ihm so bekannt vor. 
Und dann war der Tag der Abreise schon wieder gekommen. Der Abschied ist aber nicht für sehr lang und man darf nicht vergessen, auch für mich ging es weiter. Mein Flug nach Whitehorse ging ein paar Stunden vor dem meiner Eltern. Hier bleibe und arbeite ich jetzt für ca. 2 Wochen auf einer kleinen Farm. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen