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Sonntag, 19. Oktober 2014

East Trip Part 1 - Montreal

Mein Trip im Osten Kanadas begann damit, dass ich mich mit Milena in Toronto getroffen habe. Milena habe ich über Facebook kennen gelernt, weil sie in etwa das gleiche sehen möchte wie ich. Dann haben wir uns einen Platz gesucht, an dem wir zum Hitchhiken/ Trampen den Daumen rausgehalten haben - leichter gesagt als getan! Gelandet sind wir dann mitten in der Stadt an einer Auffahrt zum Highway; nicht die beste Stelle, aber nach nur einer halben Stunde warten, hat uns Danielle auf die ca. 7-stündige Fahrt nach Montreal mitgenommen. Sie hat auch gesagt, dass man sich besser etwas außerhalb der Stadt hinstellen kann, beim nächsten Mal!

In Montreal angekommen (um ca 22 Uhr) sind wir mit der Metro zu unserem ersten Couchhost Isabel gefahren und hundemüde ins Bett gefallen.


Am nächsten Tag sind wir quer durch Montreal gelaufen. Unser Plan war eigentlich auf den Mont Royal zu wandern, aber es hat die meiste Zeit geregnet, also sind wir lieber downtown geblieben und haben unter anderem Vieux Montreal, den Hafen, Chinatown und die Haupteinkaufsstraße gesehen und im Quartier Latin in einem vegetarischen Buffetrestaurant zu Abend gegessen. 













Am Donnerstag waren wir auf den Inseln Ile Notre-Dame, mit der Formel 1-Rennstrecke, und Ile Saint-Hélène, mit einem großen Park. Es hat leider wieder viel geregnet. Am Nachmittag waren wir auf dem Marché Jean-Talon, einem großen Markt, und haben uns mit Christian, der in Montreal wohnt, schon 103 Länder auf der ganzen Welt bereist hat und so ein sehr interessanter Gesprächspartner war, auf ein Bier in der Brauerei "Dieu du Ciel" getroffen. Am Abend mussten wir den Couchhost wechseln und wohnten dann für zwei Nächte bei Roma und Laura.






Am Freitag konnten wir endlich unseren Plan den Mont Royal zu besteigen verwirklichen, da es bis zum Mittag trocken war und sogar die Sonne herauskam. In dem riesigen Park nicht weit vom Zentrum der Stadt entfernt sind immer viele Jogger, Wanderer und Touristen unterwegs. Im Herbst bzw. Indian Summer ist dieser natürlich besonders schön und der Blick über die Stadt war unglaublich. Vorher muss man aber die gefühlten 1000 Stufen und km langen Wege entlang. Die Anstrengung belohnten wir mit einem Schokofondue bei "Juliette et Chocolat". 














Gegen Abend sind wir mit unseren Couchhosts zu einer Ausstellung über das Architekturfestival "Bellastock" gegangen und danach waren wir mit ein paar Freunden im "Les 3 Brasseurs" und haben die quebecoise Spezialität Poutine probiert und wieder einmal Bier getrunken.


Da wir erst spät zurück in die Wohnung gekommen sind, haben wir am Freitag erstmal ausgeschlafen. Am Nachmittag habe ich ich mit Alina von der Pferdefarm getroffen. Wir hatten super viel zu erzählen und sind ein wenig durch Montreal gewandert. Der Plan für den Abend war eigentlich feiern zu gehen. Aber unser nächster Couchhost hat uns leider nicht mehr zurück geschrieben, sodass wir erst eine Unterkunft für die zwei nächsten Nächte suchen mussten. Zu dem neuen Host konnten wir aber erst sehr spät, also fiel das feiern weg. Wir haben mit unserem Couchhost dann noch ein Bier in einer Karaokebar getrunken.
Am Sonntag haben wir nochmal die Couch gewechselt und waren in unserer zweiten spontanen Notunterkunft bei Catherine. Außerdem wollen wir an unserem letzten Tag in Montreal noch einmal auf den Mont Royal und dort mit Alina den für gestern Abend gekauften Wein trinken.
Morgen fahren wir dann nach Quebec City und werden da weiterhin Couchsurfing machen und die Stadt anschauen.

Mein Fazit von Montreal:

Montreal ist eine super schöne Stadt und nicht so groß und perfekt wie Toronto. Die meisten Menschen scheinen hier französisch zu sprechen, was ich echt super finde, aber man kommt auch nur mit Englisch ganz gut über die Runden. Manchmal denkt man wirklich man wäre in Frankreich, da alle Schilder nur auf französisch sind und es gibt kleine Cafés mit Croissants, Baguettes und Schokolade an jeder Straßenecke. Die Menschen sind, wie eigentlich in ganz Kanada, total offen, interessiert und hilfsbereit, sie sprechen jeden an, besonders wenn man hilflos mit einer Stadtkarte durch die Gegend läuft ;)


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