Gestern sind wir mit allen Travellern hier von der Farm und Axel, ein Freund von Timur, der auch hier wohnt, zu den Niagara Fällen gefahren. Hier sind im Moment Alena, meine Nachfolgerin und drei Jungs: Thommy, Willy und Martin (v.l.). Gegen Mittag sind wir losgefahren, die Fahrt hat ca eineinhalb Stunden gedauert.
Der Weg vom Parkplatz zu den Fällen führte vorbei an Souvenirläden, Fastfood Restaurants und zahlreichen Attraktionen, wie in einem Freizeitpark oder auf einer Kirmes. Überhaupt ist alles um die Fälle viel zu touristisch und kaum Natur, wie man es eigentlich erwarten würde.
Wir kamen also zu den Wasserfällen und zuerst sah man nur den amerikanischen Teil, und ich war schon fast ein wenig enttäuscht. Auf der Brücke ist die Grenze zwischen Kanada und den USA.
Aber je näher wir an die kanadischen Horseshoe Falls kamen, desto beeindruckender wurde das Ganze. Riesige Wassermassen, die erstaunlich leise hinuterkrachen, teilweise bekommt man sogar etwas Wasser ab. Und dazwischen die Touristenboote.
Da alle anderen schon einmal vorher bei den Niagarafällen waren sind nur Thommy und ich mit dem Boot ganz nah an die Fälle herangefahren. Alle Passagiere tragen rosane Ponchos, da man doch schon ganz schön nass werden kann. Ich habe es mir trotzdem nicht entgehen lassen ein paar Fotos zu schießen, meine Kamera hat's Gott sei Dank überlebt.
Dann sind wir zu DER kanadischen Fastfood-Kette überhaupt gegangen: Tim Hortons. Den gibt es wohl an jeder Ecke hier in Kanada und dort haben wir uns dann sämtliche Donuts gegönnt und gewartet bis es dunkel wurde, um die Niagara Falls by night zu sehen. Nach einem Stop beim Beer Store und beim Metro Supermarkt sind wir dann wieder auf der Farm angekommen. Auch wenn die Niagarafälle leider nicht auf einer Lichtung mitten im Wald sind, lohnt es sich absolut dahin zu fahren :-)
Am 14. Oktober verlasse ich die Farm und reise Richtung Montreal und Quebec.

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